MMA, die Abkürzung für Mixed Martial Arts, ist heutzutage eine der dominierendsten und komplettesten Kampfsportarten, die weltweit ausgeübt werden.
Entstanden aus Vale Tudo und Luta Livre
MMA hat seinen Ursprung im brasilianischen Vale Tudo und Luta Livre. Manchmal wird es auch Käfigkampf, Freefight oder No Holds Barred (NHB) genannt. Im Gegensatz zu manchen Behauptungen gibt es im modernen MMA und den großen Organisationen jedoch zahlreiche Regeln, und selbstverständlich ist bei weitem nicht alles erlaubt.
UFC 1: ein Wendepunkt in der MMA-Geschichte
Der erste Gebrauch des Begriffs MMA erfolgte während dessen, was heute allgemein als wichtigster Punkt in der modernen MMA-Geschichte gilt, der UFC 1 (Ultimate Fighting Championship).
In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts brachte die Gracie-Familie aus Brasilien ihren angepassten (Brazilian) Jiu-Jitsu-Stil in die USA. Letztendlich führte dies zum allerersten großen globalen MMA-Turnier: UFC 1.
Ursprünglich war die Idee, die besten Kampfstile zu filtern, indem fast alles erlaubt wurde. Seitdem hat MMA jedoch einen enormen Aufschwung erlebt, und viele professionelle Kämpfer begannen, cross-trainings in verschiedenen Kampfstilen zu absolvieren.
Regulierung und Popularisierung
Um die Sicherheit zu gewährleisten, den Sport mainstreamfähiger und somit kommerziell akzeptiert zu machen, wurden im Laufe der Zeit viele weitere Regeln und Gewichtsklassen eingeführt, was zu dem führte, was heute ein äußerst populärer Sport und eine Organisation ist: MMA und die UFC.
Heute ist MMA weltweit, vor allem in den USA, ein so großes Geschäft, dass es mit dem stets beliebten professionellen Boxen, Pro-Wrestling und Kickboxen konkurriert.
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