Ich wache jeden Tag genau um 5 Uhr morgens auf. Dann gehe ich von halb 6 bis halb 7 joggen. Danach habe ich von halb 7 bis 8 Uhr Boxsacktraining. Das mache ich schon seit 3 Jahren und es ist eine Entscheidung, hinter der ich immer noch stehe.
Es hat nicht nur körperliche Vorteile wie eine bessere Kondition und einen athletischen Körper. Es gibt dir auch einen stärkeren Geist und Durchhaltevermögen.
Außerdem hat es mir ein besseres Bewusstsein dafür gegeben, wie viel man an einem Tag schaffen kann und wie schade es ist, die vollen 24 Stunden nicht zu nutzen. Nach meinem morgendlichen Training geht mein Tag wie bei einem normalen Studenten weiter.
So habe ich wie jeder andere von halb 9 bis etwa 17 Uhr Schule. Danach habe ich von 18 bis 20 Uhr MMA-Training und von halb 9 bis 11 Uhr BJJ-Training.
Die Morgenroutine und Boxsacktraining
Bevor ich morgens joggen gehe, trinke ich mindestens einen Liter Wasser. Dann beginne ich mit einem kleinen Aufwärmen. Dabei denke ich an Fersen zum Po, Knie hoch, Springen und den Boden berühren.
Also nichts Besonderes!
Danach gehe ich im Wald joggen und laufe direkt weiter zu meinem Fitnessstudio. Das sind etwa 10 km entfernt. Diese Strecke laufe ich in einer Stunde. Wenn ich im Fitnessstudio ankomme, beginnt das Boxsacktraining.
Dieses ist vor allem auf Konditionstraining und Technik ausgerichtet. Wir beginnen immer mit Schattenboxen und danach Schattenboxen mit Gewichten in den Händen. Danach machen wir Staffelläufe an den Boxsäcken und Pfosten.
Das machen wir etwa 20 Minuten lang. Danach schlage und trete ich immer 40 Minuten lang mit meinem Trainer auf die Pads.
Das MMA-Training
Ein Tag im Leben eines MMA-Kämpfers besteht natürlich auch aus Training. Das MMA-Training von 18 bis 20 Uhr besteht aus drei Teilen. Der erste Teil ist nur Grappling und Bodenkampf, der zweite ist Standkampf und der dritte Teil ist beides.
Im ersten Teil üben wir vor allem Technik und Kraft spielt noch keine Rolle. Hier üben wir verschiedene Takedowns, Sweeps, Clinches, Strokes und Chokes. Außerdem lernen wir, wie wir aus jedem Griff und Choke, den wir lernen, herauskommen können. Du übst also sowohl offensiv als auch defensiv.
Im zweiten Teil kommt es auf Technik und Kraft an. Hier sparren wir nur im Stand. Das machen wir Runden von 5 Minuten pro Person. Wir sparren nämlich gegen alle, die beim Training anwesend sind, in Staffelform.
Danach beginnt Teil 3, der Allround-Kampf. Hier dürfen wir sowohl im Stand als auch am Boden kämpfen. Wir sparren dann 20 Minuten lang bis zum Ende des Trainings um 20 Uhr.
Das Brazilian JiuJitsu-Training
Um halb 9 beginnt das Brazilian JiuJitsu-Training, hier trainieren wir den Bodenkampf auf einem höheren Niveau. Da man bei BJJ nicht schlagen und treten darf, muss man sich also nicht anpassen und kann sich zu 100 % auf das Grapplen konzentrieren.
Du hast also auch eine ganz andere Kampfhaltung als beim MMA. Diese BJJ-Stunde besteht aus 2 Teilen. Der erste Teil besteht aus verschiedenen Techniken, um jemanden zum Ersticken zu bringen oder die Knochen zu brechen.
Denk dabei an Chokes, Armbars, Leglocks und viele andere Griffe. In diesem Teil üben wir nur und versuchen, die richtigen Techniken im richtigen Moment anzuwenden. Im zweiten und letzten Teil sparren wir für 3 Tapouts.
Bei jedem Tapout musst du als Strafe eine Minute kopfüber am Boxsack hängen und der Trainer darf deinen Bauch als Boxsack benutzen.
Welche Kampfsportausrüstung brauchst du?
Ich benutze für jedes Training unterschiedliche Kampfsportausrüstung, zum Beispiel für das Boxsacktraining die Rival sandsackhandschuhe, weil diese sehr bequem sind und von Top-Qualität.
Außerdem haben sie eine dicke Polsterung, die mir auf lange Sicht guten Schutz bietet. Bei diesen handschuhe brauche ich keine unterziehhandschuhe oder boxbandagen, und das finde ich super praktisch.
Beim MMA-Training benutze ich verschiedene handschuhe. Beim Sparren verwende ich 7 oz MMA-Handschuhe, denn diese haben einen sehr dicken Daumen- und Knöchelschutz, was für mich sehr wichtig ist. Außerdem reduzieren 7 oz MMA-Handschuhe durch die etwas dickere Polsterung das Verletzungsrisiko.
Außerdem benutze ich die XPRT Boxhandschuhe. Diese sind aus echtem Rindsleder gefertigt und haben eine One-Mold-Schaumfüllung. Darunter trage ich auch die Boxbandagen XPRT für zusätzlichen Schutz. Ich benutze auch den passenden XPRT Pro Schienbeinschutz. Die schienbeinschützer sind genau von der gleichen Qualität wie die handschuhe.
Aber das Wichtigste von allem sind gute mundschützer. Und natürlich mundschützer, die CE zugelassen sind. Mundschützer bieten maximalen Schutz für meine Zähne, schützen aber auch vor Hirnschäden, und das wissen viele nicht.