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K-1

K-1

K-1 ist eine Kampfsportorganisation, die Techniken unter anderem aus dem thai-boxen, Taekwondo, Karate, Kung-Fu, Kickboxen und dem traditionellen Boxen kombiniert. Das „K“ steht für Karate, Kung-Fu und Kickboxen. Der Begriff K-1 leitet sich von F-1 oder Formel 1 ab. Wie F-1 im Motorsport steht K-1 für die höchste Klasse im Kampfsport.

Geschichte von K-1

Der Sport wurde 1993 von Kazuyoshi Ishii in Japan eingeführt. 1993 wurde erstmals ein K-1-Wettkampf im Fernsehen übertragen. Jedes Jahr finden weltweit K-1-Turniere statt, um zu bestimmen, welche acht Kämpfer am K-1 World Grand Prix in Japan teilnehmen dürfen. Das Finale wurde bis einschließlich 2006 jedes Jahr im Tokyo Dome in der japanischen Hauptstadt Tokio ausgetragen, 2007 und 2008 in der Yokohama Arena. Der Sieger des Finales gewinnt 400.000 US-Dollar. Seit Beginn der K-1-Wettkämpfe haben die Niederländer das K-1-Turnier dominiert. Die Niederländer haben bisher 13 der 16 Austragungen gewonnen.

K-1-Regeln:

  • Ein Wettkampf dauert normalerweise 3 Runden zu je 3 Minuten. Bei einem Unentschieden wird eine weitere Runde hinzugefügt. Ist der Wettkampf nach dieser Runde noch nicht entschieden, wird eine weitere Runde hinzugefügt. Ein Wettkampf besteht aus maximal 5 Runden.
  • Der Sieg kann nach Punkten, durch K. o. oder technischen K. o. sowie durch Aufgabe errungen werden.
  • Die Kämpfer dürfen zum Körper, zu den Beinen oder zum Kopf treten oder schlagen.
  • Die Kämpfer dürfen mit den Knien zum Körper, zu den Beinen oder zum Kopf stoßen.
  • Die Kämpfer dürfen Wurftechniken einsetzen.
  • Der Einsatz von Ellbogentechniken ist verboten.
  • Clinchen ist nicht erlaubt. Das kurzzeitige Festhalten des Gegners mit dem Ziel, einen Kniestoß oder Schlag auszuführen, ist jedoch erlaubt.
  • Der Kampf wird am Boden nicht fortgesetzt.

K-1-Sieger:

1993 Branko Cikatic, 1994 Peter Aerts, 1995 Peter Aerts, 1996 Andy Hug, 1997 Ernesto Hoost, 1998 Peter Aerts, 1999 Ernesto Hoost, 2000 Ernesto Hoost, 2001 Mark Hunt, 2002 Ernesto Hoost, 2003 Remy Bonjasky, 2004 Remy Bonjasky, 2005 Semmy Schilt, 2006 Semmy Schilt, 2007 Semmy Schilt, 2008 Remy Bonjasky, 2009 Semmy Schilt, 2010 Alistair Overeem, 2013 Mirko Filipovic

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