Krav Maga (Kontaktkampf) ist eine israelische Kampfkunst. Sie wurde ursprünglich für die Israel Defense Forces (IDF) entwickelt und basiert auf den effektivsten Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten und Kampfkünsten wie Aikido, Judo, Karate, Boxen und Ringen.
Krav Maga ist für seinen Fokus auf reale Bedrohungs- und Kampfsituationen sowie die extreme Effektivität der angewandten Techniken bekannt. Der ungarische Israeli Imi Lichtenfeld entwickelte Krav Maga auf Grundlage seiner Erfahrungen in Straßenkämpfen.
Imi war selbst erfahren im westlichen Boxen und Ringen und geriet regelmäßig in Kämpfe, um die jüdische Gemeinde in Bratislava zu verteidigen.
Nach seiner Einwanderung nach Palästina (Mandatory Palestine) Ende der 1940er-Jahre begann er, jüdische paramilitärische Gruppen zu unterrichten, aus denen während des israelischen Unabhängigkeitskriegs später die IDF hervorging.
Die Grundlage und das ursprüngliche Konzept von Krav Maga besteht darin, die effektivsten und praktischsten Techniken aus anderen Kampfstilen zu übernehmen und sie für Soldaten (und später Zivilisten) schnell erlernbar zu machen.
Der Schwerpunkt liegt auf grobmotorischen Bewegungen, damit die Techniken auch in stressigen Situationen auf natürliche Weise ausgeführt werden können.
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