In diesem Artikel besprechen wir die Vorteile von kickboxen für kinder. Es wird immer beliebter, Kinder zum kickboxen zu schicken, anstatt sie Fußball oder Ballett machen zu lassen. Und das aus gutem Grund!
Kickboxen ist sehr gut für Kinder, und wir führen gerne einige Gründe auf, warum du deinen Sohn oder deine Tochter für diesen Sport anmelden solltest.
Selbstbewusstsein
Viele Eltern melden ihre Kinder zum kickboxen an, um ihnen Selbstvertrauen zu geben. Wir hören alle Geschichten von Kindern, die in der Schule gemobbt werden oder nicht besonders selbstsicher sind. Dadurch fühlen sie sich in der Schule nicht wirklich wohl.
Das kann auch ein Grund dafür sein, dass sie keine Freunde haben.
Kickboxen hilft solchen Kindern, indem es ihnen zeigt, was sie können. Was kickboxen bei Kindern bewirkt, ist, dass sie sich bewusst werden, dass sie keineswegs so machtlos sind. Dadurch müssen sie keine große Angst mehr vor anderen Kindern haben.
Sie lernen, für sich selbst einzustehen. Sie lernen, sich zu behaupten! Natürlich lernen sie keinen Straßenkampf. In jeder Kickboxschule gilt die goldene Regel des Kampfsports: „Die Techniken, die du im Fitnessstudio oder Dojo lernst, benutzt du nicht außerhalb des Rings oder der Sportschule.“
Das Schönste daran ist, dass du als Elternteil den Unterschied im Verhalten deines Kindes schon bald bemerkst. Oft sieht man bereits zwei Monate nach Beginn des Trainings, dass sie leichter Freunde finden, weil sie von Gleichaltrigen umgeben sind.
Sie lassen sich nicht mehr alles gefallen, weil sie durch kickboxen gelernt haben, was sie alles können. Außerdem fühlen sie sich durch den Sport fitter und energiegeladener.
Weitere Vorteile von kickboxen für kinder
- Es verbessert ihre Reaktionsfähigkeit.
- Mehr Energie: Durch viel Sport fühlt sich dein Kind besser, und in Kombination mit gesunder Ernährung und ausreichend Schlaf hilft das ganz sicher.
- Sie lernen Disziplin: Durch das anspruchsvolle Training lernen sie, aufmerksam zu sein, was ihnen auch in der Schule hilft.
- Kinder lernen, was links und rechts ist: Dadurch, dass sie ständig mit links und rechts schlagen und treten müssen, lernen sie genau, welcher Arm oder welches Bein links und welcher beziehungsweise welches rechts ist.
- Sie lernen, respektvoll miteinander umzugehen: Respekt steht im Kampfsport an erster Stelle.
- Kinder werden durch kickboxen beweglicher.
- Sie werden dadurch stärker.
- Es ist ein gutes Ventil, durch das Kinder ihre Frustration oder Aggression auf eine gute Art und Weise abbauen können.
Ernährung
Wie wir oben bereits erwähnt haben, tun gesunde Ernährung in Kombination mit Training und ausreichend Erholung deinem Kind sehr gut.
Wie bei jedem Sportler ist eine gute Ernährung wichtig, um gute Leistungen zu erbringen. Wenn du aber normalerweise um 18:00 Uhr mit der Familie zu Abend isst und dein Kind genau zu dieser Zeit kickboxen trainiert, fragst du dich vielleicht, was du nun mit dem Essen machen sollst.
Sollen die Kinder nun vor oder nach dem Training essen?
Die Antwort liegt irgendwo dazwischen. Wenn du den Kindern nämlich kurz vor dem Training eine vollständige Mahlzeit gibst, werden sie zu voll sein.
Dadurch können sie nicht gut trainieren, denn mit vollem Magen ist es schwierig, ein anstrengendes Konditionstraining wie ein Kickboxtraining durchzuhalten. Du möchtest die Kinder aber auch nicht mit leerem Magen trainieren lassen.
Das kann nämlich dazu führen, dass ihnen während des Trainings schwindelig wird. Was ist also die beste Vorgehensweise?
Am besten lässt du sie vor dem Training eine Kleinigkeit essen: zum Beispiel ein Butterbrot, ein Toast-Sandwich oder eine kleine Portion Pasta. Das gibt ihnen genug Energie für eine Stunde kickboxen. Nach dem Training, wenn sie wieder zu Hause sind, ist ein guter Zeitpunkt, ihnen ihr Abendessen zu geben.
Erholung
Ausreichend Erholung ist für Kinder von entscheidender Bedeutung. Während der Ruhephasen können sich ihre Muskeln gut regenerieren. Am nächsten Tag müssen Kinder in der Schule wieder gute Leistungen erbringen können. Schicke sie nach dem Training deshalb auch rechtzeitig ins Bett.
Mitgliedsbeitrag
Wie bei allen anderen Sportvereinen zahlst du auch für kickboxen einen Mitgliedsbeitrag. Der Preis kann je nach Sportschule unterschiedlich sein, wird aber häufig danach festgelegt, wie oft pro Woche dein Kind trainieren möchte.
Möchtest du wissen, wo du in deiner Nähe eine gute Sportschule findest? Schau einfach bei Google und Google Maps nach: Dort findest du Kickboxschulen im ganzen Land.
Fast alle Kampfsportschulen bieten heutzutage Kurse für Kinder an. Außerdem gibt es kommunale Förderfonds wie den Jeugdfonds Sport, die bei den Kosten für Ausrüstung und Mitgliedsbeiträge unterstützen können.
Was braucht dein Kind, um mit kickboxen zu beginnen?
- Boxhandschuhe
- Kickbox-Short
- Schienbeinschützer
- Mundschutz
- Boxbandagen oder unterziehhandschuhe unter den handschuhen
- Gegebenenfalls ein tiefschutz
Wir empfehlen dir, ein komplettes Set zu kaufen. Darin ist alles enthalten, was ein Kind für das Kickboxtraining benötigt. Die Sets sind perfekt für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren. Ist dein Kind älter, sind auch komplette Kickboxsets für ältere Kinder erhältlich.

















