Nationalstadion Yoyogi, Zweite Sporthalle
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Nationalstadion Yoyogi, Zweite Sporthalle
Das Nationale Yoyogi-Stadion ist eines der bedeutendsten architektonischen Wahrzeichen des Nachkriegsjapans. Der Komplex wurde vom Architekten Kenzo Tange in Zusammenarbeit mit dem Bauingenieur Yoshikatsu Tsuboi entworfen und für die Olympischen Sommerspiele 1964 errichtet. Das Gebäude ist für seine markante Hängedachkonstruktion (suspension roof) bekannt, die damals bahnbrechend war und international großen Einfluss ausübte, unter anderem auf den Entwurf des Olympiastadions von München für die Olympischen Spiele 1972. Bei der Verleihung des Pritzker-Architekturpreises an Tange im Jahr 1987 wurde der Yoyogi-Komplex ausdrücklich als eines der schönsten Gebäude des 20. Jahrhunderts genannt. 2021 wurde das Stadion offiziell als Wichtiges Kulturgut (Important Cultural Property) Japans anerkannt – als herausragendes Beispiel der Nachkriegsarchitektur. Das Zweite Gymnasium, das kleiner und runder gestaltet ist als das Erste Gymnasium, weist dieselbe architektonische Handschrift auf und wird heute für verschiedenste Veranstaltungen genutzt, von Sportwettkämpfen bis hin zu Konzerten und Kampfsportveranstaltungen wie K-1. Das Zweite Gymnasium bietet Platz für 4.002 Zuschauer, darunter acht Rollstuhl- und Begleitplätze. Das angrenzende Erste Gymnasium ist deutlich größer und bietet je nach Bestuhlung etwa 12.900 bis 13.000 Plätze. Der Komplex war 1964 und erneut bei den Spielen von 2020, die 2021 ausgetragen wurden, ein olympischer Austragungsort. Zu seiner umfangreichen Veranstaltungsgeschichte gehören unter anderem Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf, Volleyball-Weltmeisterschaften, NHL-Eishockeyspiele sowie Konzerte von Queen und Britney Spears.
Veranstaltungsortdaten
- Adresse
- 2-1-1 Jinnan, Shibuya-ku, Tokio, Japan
- Platz
- Tokio
- Region
- Tokio
- Land
-
Japan
- Gegründet
- 1964
- Kapazität
- 4002
- Typ
- Arena
Disziplinen und Veranstaltungen
Einrichtungen
- Runde Indoorhalle
- Feste Sitzplatzkapazität von 4.002 Plätzen
- Olympische Sport- und Veranstaltungsstätte
Über diesen Standort
Das Nationale Yoyogi-Stadion ist eines der bedeutendsten architektonischen Wahrzeichen des Nachkriegsjapans. Der Komplex wurde vom Architekten Kenzo Tange in Zusammenarbeit mit dem Bauingenieur Yoshikatsu Tsuboi entworfen und für die Olympischen Sommerspiele 1964 errichtet. Das Gebäude ist für seine markante Hängedachkonstruktion (suspension roof) bekannt, die damals bahnbrechend war und international großen Einfluss ausübte, unter anderem auf den Entwurf des Olympiastadions von München für die Olympischen Spiele 1972. Bei der Verleihung des Pritzker-Architekturpreises an Tange im Jahr 1987 wurde der Yoyogi-Komplex ausdrücklich als eines der schönsten Gebäude des 20. Jahrhunderts genannt. 2021 wurde das Stadion offiziell als Wichtiges Kulturgut (Important Cultural Property) Japans anerkannt – als herausragendes Beispiel der Nachkriegsarchitektur. Das Zweite Gymnasium, das kleiner und runder gestaltet ist als das Erste Gymnasium, weist dieselbe architektonische Handschrift auf und wird heute für verschiedenste Veranstaltungen genutzt, von Sportwettkämpfen bis hin zu Konzerten und Kampfsportveranstaltungen wie K-1. Das Zweite Gymnasium bietet Platz für 4.002 Zuschauer, darunter acht Rollstuhl- und Begleitplätze. Das angrenzende Erste Gymnasium ist deutlich größer und bietet je nach Bestuhlung etwa 12.900 bis 13.000 Plätze. Der Komplex war 1964 und erneut bei den Spielen von 2020, die 2021 ausgetragen wurden, ein olympischer Austragungsort. Zu seiner umfangreichen Veranstaltungsgeschichte gehören unter anderem Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf, Volleyball-Weltmeisterschaften, NHL-Eishockeyspiele sowie Konzerte von Queen und Britney Spears.
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