Lethwei

Lethwei, auch bekannt als burmesisches boxen, ist eine Vollkontakt-Kampfsportart aus Myanmar. Bei diesem Sport kommen Schläge, Tritte, Knie, Ellbogen und Kopfstöße zum Einsatz, weshalb Lethwei als „Kunst der neun Gliedmaßen“ bekannt ist. Traditionelle Kämpfe werden mit minimalem Handschutz ausgetragen und unterliegen einem eigenen Regelsystem für K.-o.-Siege, Unentschieden und Erholungspausen.
Lethwei
Herkunft
MYANMAR  Myanmar
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Übersicht

Was ist Lethwei?

Lethwei, auch als Let Whay geschrieben und häufig als burmesisches Boxen bezeichnet, ist eine Vollkontakt-Kampfsportart aus Myanmar. Bei dieser Sportart werden Fäuste, Ellbogen, Knie und Füße eingesetzt, aber auch Kopfstöße sind erlaubt. Daher wird Lethwei als „Kunst der neun Gliedmaßen“ bezeichnet: zwei Fäuste, zwei Ellbogen, zwei Knie, zwei Füße und der Kopf.

Traditionelle Lethwei-Kämpfe werden mit um die Hände gewickeltem Klebeband und Gaze ausgetragen, ohne Boxhandschuhe. Das klassische Regelwerk kennt keine Punktentscheidung: Wenn beide Kämpfer nach dem Kampf noch stehen, kann das Ergebnis ein Unentschieden sein. Bei modernen Turnieren und Veranstaltungen kommen manchmal Punktrichter und eine angepasste Punktewertung zum Einsatz.

Lethwei ist nicht einfach Muay Thai ohne Handschuhe. Die Sportarten teilen viele Schlag- und Clinchtechniken, doch der Kopfstoß, das traditionelle K.-o.-Format und der kulturelle Hintergrund verleihen Lethwei eine eigene Identität.

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