DKF

Dänischer Kickboxverband

Organisationstyp
Verband
Gegründet
2001
Sportarten

Die Organisation

Einführung

Dänischer Kickboxverband (DKF) entstand aus dem Wunsch, das dänische Kickboxen zusammenzuführen. Seit 2001 verbindet der Verband lokale Vereine durch eine gemeinsame Wettkampfstruktur, eine Ausbildung für Offizielle und die Teilnahme an internationalen Wettbewerben. Kickboxen und K-1 bilden den Kern seiner sportlichen Arbeit.

Die Organisation

Profil

Eine gemeinsame Struktur für die Vereine. DKF vereint Kickboxvereine aus Jütland, Fünen und Seeland. Die Vereine bilden die lokale Grundlage für Training und Teilnahme, während der Verband den landesweiten Zusammenschluss organisiert. Die Vereinsübersicht umfasst sowohl eigenständige Kickboxvereine als auch Vereine mit einem breiteren Kampfsportangebot.

Verschiedene Wettkampfformen. Die Offiziellenausbildung behandelt Point Fighting, Light Contact, Full Contact und K-1. Diese Vielfalt macht Kenntnisse des jeweiligen Regelwerks wichtig: Die Art und Weise, wie ein Kampf geleitet und bewertet wird, unterscheidet sich je nach Wettkampfform.

Vereinsleben und internationaler Sport. DKF verbindet Vereinsaktivitäten mit nationalen Meisterschaften, einer Nationalauswahl und der Talentförderung. Die Anbindung an DIF und WAKO verbindet die dänischen Vereine mit dem nationalen Sportdachverband beziehungsweise dem internationalen Kickboxen.

Im Laufe der Jahre

Geschichte

18. Februar 2001: Zusammenarbeit statt Konkurrenz. Der Verband wurde als Dansk Kick- & Thaiboxing Forbund gegründet. Die Fusion brachte die dänischen Vertreter von WKA, IAKSA und WAKO zusammen. Sie wollten verhindern, dass drei internationale Verbände in der relativ kleinen dänischen Sportlandschaft weiterhin nebeneinander konkurrierten. Zusammenarbeit war auch nötig, um eine Aufnahme in den DIF anzustreben.

Die Menschen hinter der Fusion. Flemming Scröter und Søren Sandersen vertraten die WKA, René Thorringer und Jan Andersen die WAKO sowie Lars Eriksen und Bjarne Roursgaard die IAKSA. Ihre Zusammenarbeit bildete die Grundlage für den gemeinsamen Dachverband.

Eine erste nationale Meisterschaft. Die Organisation einer dänischen Meisterschaft war eine der ersten Aufgaben des neuen Verbands. Diese Meisterschaft wurde bereits 2001 ausgetragen. Anschließend baute der DKF Wettkämpfe unterschiedlicher Größenordnungen und Möglichkeiten für die Disziplinen auf, die damals unter den Verband fielen: Semi-Contact, Light-Contact, Full-Contact und thai-boxen.

Januar 2006: Aufnahme in den DIF. Der Weg zum dänischen Sportdachverband dauerte länger als zunächst erwartet. Im Januar 2006 wurde die Mitgliedschaft Wirklichkeit. In den dazwischenliegenden Jahren hatte der Verband gemeinsam mit den Vereinen eine Wettkampfstruktur entwickelt, die unter anderem die dänische Meisterschaft, die Danish Open, die Nordic Open und die Copenhagen Open umfasste.

Im Sport

Aktivitäten und Rolle

Wettkämpfe und Sportentwicklung. Die DKF arbeitet über Kommissionen unter anderem für Wettkämpfe, Offizielle, Graduierungen, die Nationalmannschaft und die Talentförderung. Die Aktivitäten verbinden die Teilnahme in lokalen Vereinen mit nationalen und internationalen Wettkampfmöglichkeiten.

Ausbildung von Kampfrichtern. Die Ausbildung zum Punktrichter basiert auf dem DKF-Reglement. Theorie und Praxisbeispiele werden mit einer theoretischen Prüfung kombiniert. Während der Ausbildung beurteilen die Ausbilder sowohl die Regelkenntnisse als auch das Verständnis praktischer Situationen.

Vom Kampfrichter zum Ringrichter. Für die Ausbildung zum Kampfgerichtleiter ist zunächst Erfahrung als aktiver Punktrichter erforderlich. Die Kommission für Offizielle beurteilt die Eignung der Kandidaten. Praxiserfahrung während einer Veranstaltung ist ein wichtiger Bestandteil des nächsten Schritts.

Der Verein als Zugang zur Ausbildung. Die Kandidaten stimmen ihre Teilnahme mit ihrem Verein ab, der die Anmeldung übernimmt. So bleibt die Ausbildung der Offiziellen mit dem Vereinsleben verbunden, in dem auch die Sportler und Wettkämpfe ihre Grundlage haben.

Anschluss

Mitgliedschaft und Teilnahme

Vereine in ganz Dänemark. Die angeschlossenen Vereine sind über das offizielle Vereinsverzeichnis zu finden, gegliedert nach Jütland, Fünen und Seeland. Dieses Netzwerk umfasst verschiedene Vereinstraditionen und Trainingsumgebungen innerhalb eines gemeinsamen Verbands.

Nationale und internationale Zugehörigkeit. Die DKF ist seit Januar 2006 Mitglied im Danmarks Idrætsforbund (DIF) und gehört der WAKO an. Darüber hinaus ist der Verband mit WAKO Europe, dem europäischen Dachverband, verbunden.

Warum das wichtig ist

Wirkung und Bedeutung

Eine zersplitterte Landschaft zusammenführen. Die Gründung der DKF markierte eine Entscheidung für die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen internationalen Kickboxtraditionen in Dänemark. Der gemeinsame Verband gab den Vereinen eine Struktur, in der Wettkampfveranstaltungen und Vertretung aufgebaut werden konnten.

Die Menschen abseits des Kampfes. Die Entwicklung des Kickboxens erfordert nicht nur Sportler und Trainer. Kampfrichter, Ringrichter, Freiwillige und Ausschussmitglieder tragen ebenfalls zur Wettkampfstruktur bei. Die Ausbildung der Offiziellen macht diesen weniger sichtbaren Teil des Sports greifbar.

Respekt und Verantwortung. In ihrer Vereinsvision betont die DKF Respekt, Zusammenhalt und Verantwortung. Der Verband möchte Vereine als Trainingsumgebungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterstützen - von Anfängern bis hin zu Wettkampfsportlern.

Wettbewerbe und Veranstaltungen

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