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Verband

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Estnischer Boxverband

ESTLAND  Estland Boxen

Der Estnische Boxverband (EPL), der sich international Estonian Boxing Association nennt, ist der nationale Boxverband Estlands und laut eigenen Angaben einer der ältesten Sportverbände des Landes. Das Sekretariat befindet sich in Tallinn.

Organisationstyp
Verband
Gegründet
1910
Land
ESTLAND   Estland
Sportarten

Die Organisation

Profil

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden Jaan Toots, dem stellvertretenden Vorsitzenden Jakov Peterson, dem Generalsekretär Moris Puhno und den Mitgliedern Alar Nääme, Aleksander Pahmurko, Sergei Tšaškin und Igor Golunov. Viivika Andreas ist Sportkoordinatorin.

Innerhalb des Verbandes arbeiten eine Disziplinarkommission, eine Kommission für die berufliche Qualifikation von Trainern, das Schiedsrichterkollegium, der Trainerrat sowie eine medizinische und Anti-Doping-Kommission. Die Trainerkommission besteht aus Hannes Tamm, Sergei Tšaškin, Ruslan Lopukhin und Andrey Kostenkov; das Schiedsrichterkollegium wird von Aleksander Pahmurko geleitet, mit Jakov Peterson und Dmitri Meliss.

Die Kontaktadresse lautet Katusepapi 6, Lasnamäe, 11412 Tallinn, Registrierungsnummer 80089586. In der Fußzeile der Website ist außerdem die Adresse Juhkentali 12, 10132 Tallinn angegeben.

Im Laufe der Jahre

Geschichte

Der Verband wurde 1989 als Rechtsnachfolger von EKRAVEgegründet. Damit reicht die estnische Boxtradition bis weit vor die Sowjetzeit zurück, und der heutige Verband versteht sich ausdrücklich als Fortsetzung dieser älteren Linie. 1910 , der Organisation, die in

Im Sport

Aktivitäten und Rolle

Der Verband legt jährlich den Wettkampfkalender fest, veröffentlicht die Wettkampf- und Turnierordnungen und organisiert die estnischen Meisterschaften in allen Altersklassen. Die Meisterschaften für U15 und U17 fanden im März 2026 in Jõhvi statt, mit Teilnehmern aus Vereinen aus dem ganzen Land.

International organisiert der Verband das Turnier Tallinn Open. Außerdem bietet die EPL Trainerausbildungen und Fortbildungen an, ist für das Schiedsrichterwesen, die Dopingbekämpfung und die Sportethik zuständig und sorgt für Trainings- und Wettkampfbedingungen für die Nationalmannschaft.

Im Juli 2026 verabschiedete der Vorstand den Entwicklungsplan 2026-2030 , der an das estnische Sportgesetz, die Sportpolitik des Kulturministeriums und die Strategie des Estnischen Olympischen Komitees anknüpft. Der Plan zielt auf stärkere Vereine, mehr Nachwuchs, ein höheres Ausbildungsniveau der Trainer, ein stabileres System rund um die Nationalmannschaft und messbare internationale Erfolge ab.

Anschluss

Mitgliedschaft und Teilnahme

Der Estnische Boxverband ist Mitglied des Weltverbands World Boxing, des europäischen Dachverbands European Boxing und des Estnischen Olympischen Komitees. Der Verband beschreibt seine Mission ausdrücklich als die Vermittlung olympischer Werte durch die Entwicklung des olympischen Boxens innerhalb von World Boxing und European Boxing.

National vereint der Verband nach eigenen Angaben zweiunddreißig Vereine; die veröffentlichte Mitgliederliste nennt dreißig, verteilt auf Tallinn und Harjumaa (zwölf Vereine), Ida-Virumaa (elf), Tartumaa (fünf), Lääne-Virumaa und Valgamaa (jeweils einen). Dazu gehören bekannte Namen wie Poksiklubi Kalev, Poksiklubi Loit, Poksiklubi Kontakt und Spordiklubi Narva PSK.

Warum das wichtig ist

Wirkung und Bedeutung

Der estnische Boxsport weist eine starke regionale Verteilung auf: Neben der Hauptstadt ist vor allem Ida-Virumaa mit Städten wie Narva, Kiviõli und Jõhvi ein Kerngebiet, was sich in den Ergebnissen der nationalen Jugendmeisterschaften widerspiegelt.

Der Verband versteht sich als Organisator und Entwickler des estnischen Boxsports sowie als Träger olympischer Werte. Dabei legt er Wert auf ein modernes internationales Trainings- und Wettkampfumfeld sowie auf die Sicherheit und das Wohlbefinden der Sportler.

Mehr ansehen

Medien und zusätzliche Informationen

Die Website eestipoksiliit.ee enthält die Satzung, den Entwicklungsplan, die Vorstandsbeschlüsse, die Mitgliederliste der Vereine, die Ausbildungen, das Wettkampfreglement und eine Fotogalerie. Besonders hervorzuheben ist das vollständige Kalenderarchiv: Die Wettkampfkalender sind ab 2010 nach Jahren abrufbar, ergänzt durch ein separates Archiv für den AIBA-Zeitraum 2017-2020.

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