Geschichte und kulturelle Weitergabe
Die Traditionen der Māori-Krieger entwickelten sich in Aotearoa innerhalb lokaler Gemeinschaften, Führungsstrukturen und der Tikanga. Die Whare-tū-taua, das Haus oder die Schule des Krieges, wird in der Überlieferung mit der Ausbildung junger Toa in Verbindung gebracht. Der genaue Inhalt und die Art der Weitergabe unterschieden sich je nach Iwi und Zeitperiode.
Kolonisierung, Kriege, Landverlust, Assimilation sowie die Unterdrückung der Māori-Sprache und des Māori-Wissens beeinträchtigten die Weitergabe. Der Tohunga Suppression Act von 1907 wird häufig im weiteren Zusammenhang mit der Unterdrückung traditionellen Wissens genannt, doch nicht jede lokale Entwicklung von Mau Rākau lässt sich unmittelbar darauf zurückführen.
Während der Māori-Renaissance ab den 1970er- und 1980er-Jahren wurden Sprache, Whakapapa, Kunst, Haka und Kampfkunst wieder sichtbarer und aktiv weitergegeben. Mita Mohi spielte eine wichtige Rolle bei den Mokoia-Taiaha-Wānanga. Den bereitgestellten Quellen zufolge wurden damit bis 2007 mehr als 11.000 Menschen erreicht, später mehr als 20.000. Diese Zahlen sind quellen- und zeitgebunden. [Quelle: https://teara.govt.nz/en/mau-rakau-maori-use-of-weaponry]
Mythos, Whakapapa und Mana
Überlieferungen verbinden Waffen wie Taiaha und Patu mit Tāne, dem Gott des Waldes, und Tū, dem Gott des Krieges, den Söhnen von Ranginui und Papatūānuku. Solche Erzählungen sind Teil des Māori-Mātauranga und der Māori-Mythologie. Sie werden nicht als empirische Belege für den Ursprung dargestellt.