Direkt zum Inhalt
Fight2WinFight2Win

Boxbandagen, unterziehhandschuhe oder gel wraps: Was passt zu deinem Training?

Vergleiche Boxbandagen, Unterziehhandschuhe und gel wraps hinsichtlich Wicklung, Polsterung, Passform und Einsatz beim Sandsacktraining, Pratzentraining und sparring. Mit konkreten Beispielen von XPRT, Hayabusa, Rival und Winning.

Bandages of binnenhandschoenen of gelwraps?

Boxbandagen, unterziehhandschuhe und gel wraps trägst du unter deinen boxhandschuhen, aber sie erfüllen nicht genau denselben Zweck. Mit einer Boxbandage bestimmst du selbst, wie du den Stoff über deine Hand, Knöchel und dein Handgelenk verteilst. Einen einfachen unterziehhandschuh ziehst du wie ein Kleidungsstück an. Ein gel wrap bietet zusätzliche Polsterung und kann außerdem ein Handgelenkband oder eine längere, integrierte boxbandage haben.

Die beste Wahl hängt daher nicht nur davon ab, wie schnell du bereit sein möchtest. Auch die Passform deiner boxhandschuhe, der Platz um deine Knöchel und deine Vorliebe für eine verstellbare Wicklung spielen eine Rolle. Ein gel wrap, der sich an deiner bloßen Hand angenehm anfühlt, kann in einem eng anliegenden handschuh gerade zu viel Volumen einnehmen. Eine lange boxbandage bietet mehr Möglichkeiten zum Wickeln, ist aber nicht automatisch besser, wenn du den zusätzlichen Stoff nirgends bequem unterbringen kannst.

Hier vergleichen wir die drei Lösungen für boxen, kickboxen, Sandsacktraining, Pratzentraining und sparring. Anhand konkreter Beispiele von XPRT, Fight2Win, Hayabusa, Rival und Winning siehst du, worin die Unterschiede wirklich liegen. Keine feste Einteilung nach Männern, Frauen oder Altersgruppen, sondern eine Wahl auf Grundlage deiner Hände und deines Trainings.

1. Der Unterschied auf einen Blick

Eine boxbandage ist ein langer Stoffstreifen, den du um deine Hand wickelst. Du verteilst den Stoff über verschiedene Bereiche der Hand und schließt die Wicklung normalerweise mit Klettverschluss. Länge, Breite, Dicke und Dehnbarkeit bestimmen zusammen, wie viel Material du hast und wie es sich anlegen lässt.

Ein einfacher unterziehhandschuh ist eine anziehbare Schicht unter deinem boxhandschuh. Diese Schicht kann praktisch sein, wenn du schnell anfangen möchtest und keine lose boxbandage aufrollen willst. Die Verteilung des Stoffes lässt sich nicht auf dieselbe Weise anpassen wie bei einer Wickelboxbandage. Größe und Konstruktion müssen daher bereits gut zu deiner Hand passen.

Ein gel wrap ist meist ein Modell zum Überziehen mit zusätzlicher Polsterung an den Knöcheln. Einige Modelle haben ein kurzes Band um das Handgelenk, andere kombinieren den unterziehhandschuh mit einer deutlich längeren boxbandage. Dieser letzte Unterschied ist wichtig: Zwei Produkte, die beide gel wraps heißen, können ganz unterschiedlich angelegt werden.

Betrachte gel wraps daher nicht als eine vollständig separate Welt neben unterziehhandschuhen. Oft handelt es sich um unterziehhandschuhe mit Polsterung und einem zusätzlichen Verschluss oder Wickelband. Der Produktname hilft dir bei der Suche; die Ausführung bestimmt, was du tatsächlich anziehst.

2. Polsterung und eine Wicklung sind zwei verschiedene Dinge

Bei diesem Vergleich werden zwei Eigenschaften leicht miteinander verwechselt: eine zusätzliche Schicht über den Knöcheln und eine Wicklung um Hand und Handgelenk. Ein gepolsterter Innenhandschuh kann an den Knöcheln deutlich mehr Volumen haben als ein dünnes Stoffmodell. Das sagt noch nichts darüber aus, wie viele Möglichkeiten du hast, das Handgelenk oder den restlichen Teil der Hand zu umwickeln.

Umgekehrt kannst du mit einer gewöhnlichen Boxbandage mehrere Stofflagen über die Knöchel legen, ohne dass das Produkt Gel enthält. Anschließend bestimmst du, wie viel Länge für Hand und Handgelenk übrig bleibt. Das ist der praktische Vorteil einer losen Boxbandage: Die Verteilung ist nicht vollständig vorgegeben.

Daher ist die Frage „welcher schützt am besten?“ ohne weiteren Kontext nicht besonders hilfreich. Du möchtest wissen, welche Konstruktion gut passt, wie du sie anlegst und ob deine Hand danach normal im Boxhandschuh sitzt. Mehr Polsterung ist kein Grund, eine zu enge Kombination zu akzeptieren. Eine straffere Wicklung ist ebenfalls nicht automatisch eine bessere Wicklung.

Boxbandagen und gel wraps ersetzen außerdem weder die Polsterung noch die Passform deiner Boxhandschuhe. Ein Accessoire unter dem Handschuh macht ein ungeeignetes Handschuhmodell nicht plötzlich für sparring oder intensives Sandsacktraining geeignet.

3. Boxbandagen: die anpassungsfähigste Lösung

Der größte Vorteil von Boxbandagen ist, dass du nicht an eine einzige vorgeformte Verteilung gebunden bist. Du kannst die Wicklung an deine Hand und an den verfügbaren Platz in deinem Boxhandschuh anpassen. Der eine Sportler bevorzugt wenig Stoff in der Handfläche; der andere findet eine umfangreichere Wicklung angenehm. Mit derselben Boxbandage kannst du dabei unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Diese Freiheit erfordert allerdings, dass du auf das Anlegen achtest. Wenn sich der Stoff doppelt legt, kann eine spürbare Kante entstehen. Wenn du viele Lagen an einer Stelle übereinanderlegst, kann die Kombination mit deinem Boxhandschuh zu eng werden. Und wenn du eine elastische Boxbandage jedes Mal maximal dehnst, kann die Wicklung deutlich straffer ausfallen als beabsichtigt.

Du musst das Anlegen nicht komplizierter machen, als es ist. Wichtiger als ein beeindruckend kompliziertes Muster ist, dass der Stoff glatt liegt, der Verschluss gut sitzt und du deine Hand bequem öffnen und schließen kannst. Für die eigentlichen Schritte ist unsere separate Anleitung zum Anlegen von Boxbandagen gedacht. Dieser Vergleich hilft dir zunächst bei der Auswahl dessen, was du verwenden möchtest.

Wann solltest du dich für Boxbandagen entscheiden?

Wähle Boxbandagen, wenn du die Verteilung um Hand und Handgelenk selbst bestimmen möchtest und das Wickeln für dich einfach zur Vorbereitung gehört. Auch wenn ein vorgeformter gel wrap nicht gut an deinen Knöcheln anliegt, kann eine einzelne Boxbandage eine naheliegende Alternative sein. Dann bist du nicht von der Position eines fest eingenähten Pads abhängig.

Der Nachteil ist vor allem praktischer Natur: Du musst sie anlegen, abwickeln und wieder aufrollen. Wer mehrmals pro Woche trainiert, findet es möglicherweise praktisch, mehrere saubere Paare zu verwenden. Das ist keine vorgeschriebene Anzahl, sondern eine Möglichkeit, Waschen und Trocknen nicht zwischen zwei Trainingseinheiten unterbringen zu müssen.

4. Die richtige Länge: Orientiere dich an deiner Wicklung, nicht an deinem Geschlecht

Eine kurze Boxbandage enthält weniger Stoff, eine lange Boxbandage bietet mehr Möglichkeiten, diesen Stoff zu verteilen. Das klingt selbstverständlich, doch viele Größenempfehlungen machen daraus anschließend eine feste Einteilung: kurz für Kinder und Frauen, lang für Männer. So einfach funktioniert eine Hand nicht.

Handgröße, Wickelmuster und Stoffdicke sind bessere Ausgangspunkte. Bei großen Händen brauchst du für dieselbe Wickelroute mehr Länge. Wenn du mehr Lagen um die Knöchel oder das Handgelenk legst, benötigst du ebenfalls mehr Stoff. Eine dickere Boxbandage nimmt dabei schneller Platz im Handschuh ein als ein dünneres Modell.

Die XPRT Easy Stretch ist unter anderem in 250 und 450 cm erhältlich. Diese Längen machen deutlich, was du wählst: eine kürzere oder eine umfangreichere Wicklung. Die 250 cm sind nicht automatisch die richtige Wahl für jede kleine Hand, und 450 cm sind nicht für jeden Erwachsenen zwingend erforderlich. Entscheidend ist, dass deine gewünschte Wicklung sauber aufgeht, ohne unnötig viele Lagen.

Achte auch auf das Ende. Wenn du die letzte Länge nur noch unterbringen kannst, indem du immer wieder einen dicken Ring um dein Handgelenk legst, passt die gewählte Länge möglicherweise nicht zu deinem Wickelmuster. Wenn dir dagegen Stoff fehlt, bevor du Hand und Handgelenk wie gewünscht gewickelt hast, lohnt sich ein Blick auf ein längeres Modell.

5. Stretch oder Non-Stretch: Was verändert sich beim Anlegen?

Eine Boxbandage mit leichter Dehnbarkeit kann beim Anlegen etwas nachgeben. Eine Non-Stretch-Boxbandage tut das nicht auf dieselbe Weise. Den Unterschied bemerkst du vor allem bei der Verteilung der Spannung: Wie straff ziehst du den Stoff und wie fühlt sich die Wicklung an, wenn du danach eine Faust machst?

Bei den XPRT Easy Stretch handelt es sich um eine Polyester-Baumwollmischung mit leichter Dehnbarkeit. Die XPRT Non Stretch ist eine Baumwollausführung ohne Stretch und hat eine Länge von 450 cm. Damit vergleichst du zwei verschiedene Wickelweisen und nicht einfach ein Einsteigermodell mit einer „besseren“ Boxbandage.

Stretch ist keine Garantie dafür, dass die boxbandage nicht zu eng angelegt wird. Elastischer Stoff kann sogar zu stark gedehnt werden und so eine unangenehm straffe Wicklung erzeugen. Non-Stretch ist ebenso wenig nur für Profis geeignet. Es erfordert vor allem, bewusst darauf zu achten, wie der Stoff liegt, und zu kontrollieren, wie sich die Hand bewegt, nachdem du fertig bist.

Winning VL-B und VL-C: Auch innerhalb einer Marke unterscheidet sich die Ausführung

Bei Winning zeigt der Unterschied zwischen VL-B Extension Type und VL-C Non Extension Type dasselbe Prinzip. Die VL-B ist die Rayon-Ausführung mit Stretch; die VL-C ist die nicht elastische Ausführung aus Baumwolle. Die VL-C wird mit einer Länge von 400 cm und einer Breite von 5 cm beschrieben.

Wähle also nicht nur nach dem Namen Winning, sondern nach der Art der boxbandage, die du anlegen möchtest. Wer angenehm mit leichtem Stretch wickelt, muss nicht auf Non-Stretch umsteigen, nur weil das traditioneller klingt. Umgekehrt musst du kein elastisches Modell nehmen, wenn du Stoff bevorzugst, der nicht nachgibt.

6. Einfache unterziehhandschuhe: wenig Vorbereitung, weniger anpassbar

Das Attraktive an einfachen unterziehhandschuhen ist ihre unmittelbare Verwendung. Du ziehst sie an, kontrollierst die Passform und ziehst deine Boxhandschuhe darüber. Es gibt keinen langen Stoffstreifen, den du zuerst über der Hand verteilen musst. Das kann bei einem kurzen Training, einer Gruppenstunde oder wenn du einfach keine losen boxbandagen verwenden möchtest, angenehm sein.

Die XPRT Basic unterziehhandschuhe sind dafür ein konkretes Beispiel. Die schwarze und die pinke Ausführung bestehen aus Polyester mit Elastan. Sie bilden eine leicht elastische Stoffschicht und sind maschinenwaschbar. Damit unterscheiden sie sich von den XPRT EZ Padding gel wraps, bei denen eine zusätzliche Knöchelpolsterung und ein Wickelband Teil der Ausführung sind.

Der Komfort bedeutet nicht, dass ein einfacher unterziehhandschuh alles leistet, was eine sorgfältig angelegte boxbandage leistet. Du kannst nicht selbst eine zusätzliche Route um die Hand legen oder den Stoff an eine andere Stelle verlagern. Die Passform des Modells ist so, wie sie ist. Wenn der Stoff zwischen deinen Fingern zieht oder sich in der Handfläche zusammenballt, ist das kein Detail, das du beim Training ignorieren solltest.

Diese Wahl ist auch nicht ausschließlich für kinder. Erwachsene können ein anziehbares Modell praktisch finden, und kinder können lernen, boxbandagen zu verwenden. Die entscheidende Frage ist, welche Ausführung gut passt und welche Vorbereitung du angenehm findest, nicht welches Alter an sich ein Produkt vorschreiben würde.

7. Gel wraps: Die Polsterung ist nur die halbe Geschichte

Gel wraps kombinieren eine anziehbare Form mit zusätzlicher Polsterung an den Knöcheln. Die genaue Ausführung unterscheidet sich je nach Modell: Form und Position der Polsterung, Fingeröffnungen, verwendeter Stoff sowie Verschluss oder Band um das Handgelenk. Vergleiche daher das gesamte Produkt und nicht nur das Wort „Gel“ auf der Verpackung.

XPRT EZ Padding: überziehen und das Handgelenkband wickeln

Die XPRT EZ Padding hat eine Polsterung an den Knöcheln und ein Band, das du um das Handgelenk wickelst und mit Klettverschluss schließt. Die schwarze Ausführung wird als Polyester-Baumwollmischung mit elastischem Material beschrieben. Der anziehbare Teil bestimmt, wo die Polsterung sitzt; mit dem Band um das Handgelenk passt du den Sitz dort an.

Das ist ein anderer Vorgang als das Anbringen einer vollständig losen boxbandage. Du beginnst nicht mit einer leeren Hand und verteilst anschließend den gesamten Stoff selbst. Der gepolsterte Teil hat bereits seine eigene Form und Position. Prüfe daher, ob dieser Teil richtig sitzt, bevor du das Handgelenkband schließt.

Hayabusa Quick Gel: vorgeformte Polsterung und eine eigene Passform

Der Hayabusa Quick Gel kombiniert Gelpolsterung an den Knöcheln mit einer Polyester-Neopren-Konstruktion und einem Band mit Klettverschluss. Die Produktbeschreibung erwähnt außerdem eine Gummischicht an der Innenseite für besseren Halt. Auch hier ziehst du das Modell zuerst an und schließt anschließend das Band um das Handgelenk.

Der relevante Vergleich mit XPRT besteht nicht darin, dass eine Marke automatisch mehr Schutz bietet. Es geht darum, wie die beiden Ausführungen an deiner Hand sitzen und wie viel Platz sie in deinem boxhandschuh einnehmen. Zwei gel wraps können sich außerhalb des boxhandschuhs beide angenehm anfühlen und sich darin dennoch unterschiedlich verhalten.

Rival RGW: ein gel wrap mit einer längeren integrierten boxbandage

Der Rival RGW macht deutlich, warum man gel wraps nicht alle über einen Kamm scheren kann. Dieses Modell kombiniert einen Neopren-Innenhandschuh mit Gelpolsterung und einer integrierten Mexican-style boxbandage. Statt nur eines Verschlusses um das Handgelenk hast du also auch Bandagenlänge, die verteilt werden muss.

Das macht die RGW interessant, wenn du ein vorgeformtes Knöchelpolster mit Wickeln kombinieren möchtest. Gleichzeitig bedeutet das, dass es bei dem Produkt nicht nur darum geht, es möglichst schnell überzuziehen. Du musst weiterhin eine boxbandage anbringen. Vergleiche bei einem solchen Modell auch die gewählte Länge und nicht ausschließlich die Größe des anziehbaren Teils.

Die praktische Wahl ist also umfassender als „boxbandagen kosten Zeit, gel wraps nicht“. Eine einfache Ausführung zum Überziehen, ein gel wrap mit Handgelenkband und ein gel wrap mit längerer boxbandage sind drei verschiedene Lösungen. Dieser Unterschied kann schwerer wiegen als die Marke.

8. Wie viel Platz ist in deinem boxhandschuh?

Die Kombination muss passen. Nicht nur der Boxhandschuh an einer bloßen Hand und nicht nur der gel wrap ohne Boxhandschuh, sondern beides zusammen. Besonders bei einem zusätzlichen Knöchelpolster kann sich der verfügbare Platz plötzlich anders anfühlen.

Ein vorgeformtes Polster nimmt an einer festen Stelle Platz ein. Bei Boxbandagen kannst du die Verteilung der Schichten anpassen, auch wenn du damit zu viel Stoff an einer Stelle auftragen kannst. Ein einfacher Stoff-Innenhandschuh hat wiederum einen anderen Aufbau. Keine dieser drei Lösungen hat daher automatisch dieselbe Passform unter demselben Handschuh.

Ziehe die vollständige Kombination an und balle eine Faust. Achte auf Druck an den Knöcheln, Ziehen um die Finger, Stoff, der sich in der Handfläche sammelt, und einen Handgelenkverschluss, der nicht mehr bequem sitzt. Du musst deine Hand öffnen und schließen können, ohne zuerst gegen eine störende Falte oder eine viel zu enge Schicht anarbeiten zu müssen.

Kaufe nicht automatisch schwerere Boxhandschuhe, nur um einen zu dicken gel wrap unterzubringen. Eine oz-Angabe ist nicht dasselbe wie ein genaues Innenmaß: Der Platz für die Hand unterscheidet sich je nach Handschuhmodell. Prüfe zuerst, ob eine andere Wrapgröße, eine weniger voluminöse Ausführung oder eine andere Verteilung der Boxbandage besser zusammenpasst.

9. Was wählst du für das Sandsack- und Pratzentraining?

Für das Training am Sandsack und an Pratzen würde ich mit einer praktischen Präferenz beginnen: Möchtest du eine eigene Wicklung um Hand und Handgelenk oder ein anziehbares Modell mit Polsterung an einer festen Stelle? Danach prüfst du, wie diese Wahl mit deinen Trainingshandschuhen harmoniert.

Boxbandagen liegen nahe, wenn du die Verteilung selbst bestimmen möchtest. Du kannst jedes Mal dieselbe angenehme Wicklung anlegen und die Länge darauf abstimmen. Ein leicht elastisches Modell wie die XPRT Easy Stretch ist eine konkrete Option; eine nicht elastische Ausführung ist eine Alternative, wenn du bewusst ohne Dehnung arbeiten möchtest.

Gel wraps sind sinnvoll, wenn du dich bewusst für ein vorgeformtes Knöchelpolster entscheidest. Achte dabei auf den Platz im Handschuh und auf die Art der Bandage, die dazugehört. Die XPRT EZ Padding und Hayabusa Quick Gel verfolgen einen anderen Ansatz als die Rival RGW mit ihrer längeren integrierten Bandage. Wähle die Ausführung, die zu deiner gewünschten Vorbereitung passt.

Ein einfacher Innenhandschuh kann praktisch sein, wenn du eine anziehbare Stoffschicht suchst. Erwarte davon jedoch nicht automatisch dieselben Wickelmöglichkeiten wie von einer langen Boxbandage oder dieselbe Polsterung wie von einem gel wrap. Die klare Entscheidung ergibt sich aus diesen Unterschieden, nicht aus dem Etikett Anfänger oder Fortgeschrittener.

Verwende zusätzliche Polsterung nicht als Möglichkeit, Schmerzen beim Schlagen weiterhin zu ignorieren. Wenn eine Kombination Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Kribbeln verursacht, hör auf und lockere sie. Wiederkehrende Schmerzen sind keine Kaufentscheidung, die du löst, indem du immer wieder eine dickere Schicht in denselben Handschuh steckst.

10. Und beim sparring, bei Gruppenstunden oder für Kinder?

Beim sparring ist der Boxhandschuh selbst für den Einsatzbereich ausschlaggebend. Ein gel wrap unter einem Sandsackhandschuh macht diesen Sandsackhandschuh nicht zu einem Sparringshandschuh. Wähle daher zuerst einen Handschuh, der für das betreffende Training vorgesehen ist, und vergleiche anschließend, was darunter angenehm passt.

Der Wrap befindet sich auf deiner Seite des Handschuhs, um deine Hand. Zusätzliche Gelpolsterung dort ist nicht dasselbe wie die äußere Polsterung, mit der dein Trainingspartner in Kontakt kommt. Wähle daher keinen Handschuh mit ungeeignetem Einsatzbereich, nur weil du auf der Innenseite noch ein gepolstertes Produkt trägst.

Bei einer Gruppenstunde kann Schnelligkeit eine größere Rolle spielen. Wenn du nach der Arbeit direkt anfangen möchtest, kann ein anziehbarer Unterziehhandschuh oder gel wrap einfach angenehmer sein. Das ist eine vollwertige praktische Präferenz. Vergleiche dennoch dieselben Eigenschaften wie bei einer längeren Einheit: Sitz, Position der Polsterung, Handgelenkband und Platz im Boxhandschuh.

Bei Kindern steht die Passform ebenfalls an erster Stelle. Ein anziehbares Modell kann praktisch sein, wenn selbstständiges Anziehen wichtig ist. Eine kürzere Boxbandage kann geeignet sein, wenn sie zur Hand und zur gewählten Wickeltechnik passt. Es gibt kein einheitliches Alter, ab dem jeder automatisch von Unterziehhandschuhen auf Boxbandagen umsteigen sollte.

Eine pinke Ausführung ist nicht automatisch kleiner als eine schwarze, und eine Kinderhand profitiert nicht automatisch von der kürzest verfügbaren Boxbandage. Verwende die Größenangaben des konkreten Modells und überprüfe die vollständige Kombination mit dem Handschuh. Farbe, Alter und Geschlecht ersetzen diese Prüfung nicht.

11. Waschen, Trocknen und Mitnehmen zum nächsten Training

Boxbandagen und Unterziehhandschuhe bilden eine Schicht, die nach dem Gebrauch gewaschen werden kann. Sie nehmen während des Trainings Feuchtigkeit auf, machen die Innenseite deiner Boxhandschuhe aber nicht von selbst trocken oder dauerhaft frisch. Auch mit Wraps solltest du deine Handschuhe nach dem Training auslüften und trocknen lassen.

Die Waschempfehlung unterscheidet sich je nach Ausführung. Die XPRT Basic Unterziehhandschuhe sind als maschinenwaschbar beschrieben. Für die Rival RGW wird Handwäsche angegeben. Schon diese beiden Beispiele zeigen, warum „Unterziehhandschuhe können immer in die Waschmaschine“ keine brauchbare allgemeine Empfehlung ist.

Befolge die Waschanleitung deines Modells, insbesondere bei einer Konstruktion mit Gelpolsterung, Neopren oder verschiedenen Materialarten. Schließe den Klettverschluss vor dem Waschen, damit er nicht an anderen Stoffen hängen bleibt. Bei geeigneter Maschinenwäsche kann ein Wäschenetz dabei helfen, lose Boxbandagen zusammenzuhalten und die übrige Wäsche zu schützen.

Lass alles vollständig trocknen, bevor du es aufrollst oder wieder in eine geschlossene Sporttasche legst. Wie lange das dauert, hängt von der Konstruktion und den Bedingungen ab; ein dünner Stoffstreifen und ein gepolstertes, anziehbares Modell müssen nicht gleich schnell trocknen. Richte deinen Vorrat an sauberen Paaren danach, wie oft du trainierst und wäschst, nicht nach einer vorgeschriebenen Anzahl an Accessoires.

Achte beim Aufrollen darauf, dass der Verschluss noch gut funktioniert, der Stoff keine störenden Beschädigungen aufweist und ein gepolstertes Modell weiterhin angenehm anliegt. Du musst keinen festen Austauschzeitraum einhalten, um zu bemerken, dass ein Produkt seine Passform oder Gebrauchstauglichkeit verliert.

12. Welche Boxbandagen, unterziehhandschuhe oder gel wraps passen zu dir?

Wähle Boxbandagen, wenn du Kontrolle über das Wickeln haben möchtest. Du verteilst den Stoff selbst und kannst Länge, Dicke und Dehnbarkeit auf deine Vorlieben abstimmen. Die XPRT Easy Stretch und Non Stretch veranschaulichen den Unterschied zwischen leicht dehnbarem Material und Material ohne Dehnung. Bei Winning bieten auch die VL-B und VL-C verschiedene Material- und Stretchvarianten.

Wähle einfache unterziehhandschuhe, wenn du vor allem eine anziehbare Stoffschicht suchst. Die XPRT Basic ist dafür ein klares Beispiel. Der Vorteil ist die einfache Vorbereitung; die Einschränkung besteht darin, dass du keine eigene Wickelroute um Hand und Handgelenk anlegen kannst. Die Passform des Modells muss daher sofort stimmen.

Wähle gel wraps, wenn du eine vorgeformte Polsterung an den Knöcheln möchtest. Achte anschließend auf den Verschluss und die Boxbandage: Eine XPRT EZ Padding, Hayabusa Quick Gel und Rival RGW werden nicht auf dieselbe Weise angelegt. Besonders der Unterschied zwischen einem Handgelenkband und einer längeren integrierten Boxbandage verdient Aufmerksamkeit.

Entscheidend ist letztlich die Kombination mit deinen Boxhandschuhen. Du kannst deine Hand normal schließen, der Stoff liegt angenehm, die Polsterung sitzt dort, wo du sie haben möchtest, und der Verschluss schließt, ohne zu drücken. Wenn das nicht gelingt, ist eine andere Größe, Ausführung oder Wickeltechnik sinnvoller, als an der teuersten Marke oder der dicksten Polsterung festzuhalten.

Wer die Wahl bereits getroffen hat und jetzt das Wickeln lernen möchte, findet in der separaten Erklärung zum Anlegen von Boxbandagen den logischen nächsten Schritt. Hier geht es um die Wahl zwischen den Konstruktionen. Du musst nicht die umfangreichste Lösung wählen, sondern eine, die bequem sitzt und das tut, was du von ihr erwartest.

Im Bild

Eine einzelne Boxbandage: die Wicklung selbst bestimmen

Im Bild

Winning VL-B und VL-C: mit oder ohne Spannband

Im Bild

Unterziehhandschuhe ohne separate Wickelbinde

Im Bild

Gel wraps: Die Konstruktion variiert je nach Modell

Fragen & Antworten

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Paar boxbandagen brauche ich?

Wir empfehlen, mindestens 2 Paar zu haben – so hast du immer ein sauberes Paar bereit, während das andere in der Wäsche ist. Intensiv trainierende Sportler profitieren von 3 oder mehr Paaren und haben so immer trockene, frische boxbandagen.

Kollektionen

Verwandte Artikel

Siehe auch

Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist derzeit leer.

Mit dem Einkaufen beginnen